Lebenslauf von Michael Daishiro Nakajima
1943 geboren in Tokyo
10 - 15 Jahre Leidenschaftlicher Sumo-Kämpfer auf dem Schulhof
1958 empfing die Taufe von einem deutschen Jesuiten-Priester
1959 - 1960 gehörte zum Gymnastikclub der High School
1962 trat in die philosophische Fakultät der Universität Sophia/Tokyo und gehörte zum Schwimmclub der Uni.
1963 gehörte zum Leichtathletikclub der Universität und spezialisierte sich auf den Langstreckenlauf
1964 unterbrach das Studium und trat in Hiroshima in den Jesuitenorden ein
1967 nahm das Philosophiestudium an der Sophia Universität wieder auf.
1967 - 1969 widmete sich dem Karatetraining bei einem Privatlehrer und allein
1968 - 1970 nahm aktiv an der Studentenbewegung teil, aber gewaltlos
1969 erlangte das Diplom in Philosophie mit einer Arbeit über Platon und nahm das Aufbaustudium in Philosophie auf
30. 1. 1970 fing mit dem Aikidotraining im Honbu Dojo/Tokyo an und lernte hauptsächlich bei den Meistern Koichi Tohei, Yasuo Kobayashi, Masando Sasaki, Seiichiro Masuda, Seishiro Endo.
1971 legte das Magisterexamen in Philosophie ab mit einer Arbeit über Nikolaus Cusanus
1972 kam nach Deutschland, um in Frankfurt Theologie zu studieren
1975 trat kurz vor der Priesterweihe aus dem Jesuitenorden aus und heiratete Susanne Molly
1975-1978 unterrichtete Religion am St.-Ursula-Gymnasium/Geisenheim
1976 erlangte das Diplom in Theologie mit einer Arbeit über die Inspirationslehre nach Karl Rahner
1978 begegnete Meister Kenji Shimizu und wurde sein Auslands-Uchideshi
wurde Tendoryu-Repräsentant in Europa, nachdem sich M. Shimizu von Aikikai getrennt hatte.
fing mit dem Religionsunterricht am Ganztagsgymnasium in Osterburken an und gründete die Aikido-Abteilung im Schul-Sport-Club Osterburken
1983 trennte sich von Meister Shimizu und gründete Shinkido
1987 errichtete zusammen mit Susanne das Shinki Dojo als Zentral-Dojo des Shinkiryu Aikido (von Shinkido umgenannt)
ab dann: entwickelte eigene Techniken und lernte gleichzeitig bei den Meistern Seigo Yamaguchi (+1996), Nobuyoshi Tamura, Morihiro Saitou, Kyouichi Inoué (Yoshinkan), Takeshi Kimeda (Yoshinkan)
Jan. 1989 begegnete Meister Katsumi Yonezawa (+1998) von Daitoryu Aiki Jujutsu Kodokai in München, wo er beruflich tätig war, und fing an von ihm zu lernen
1994 trat durch die Vermittlung von M. Yamaguchi zusammen mit allen Schülerinnen und Schülern des Shinkiryu wieder in Aikikai ein. Die Organisation des Shinkiryu Aikido nahm den Namen Aikido Shinki Rengo an.
1995 wurde durch M. Yamaguchi zum 5. Dan in Aikido graduiert.
In diesem Jahr hat sich Yonezawa Sensei vom Kodokai getrennt und eine neue Stilrichtung namens Bokuyokan gegründet, und Nakajima wurde zum Europa-Repräsentant.
Nov. 1998 Tod von Yonezawa Soshi Shihan
Jan. 1999 wurde nach dem Willen von Yonezawa Sensei vom Bokuyokan Honbu zum 6. Dan in Daitoryu Aiki Jujutsu graduiert. Die europäische Abteilung des Bokuyokan erhielt den Rang eines Jun-Honbu neben der amerikanischen Abteilung, Nakajima wurde zum Europa-Jun-Honbu-Cho ernannt. Seitdem unterstützen der Amerika-Jun-Honbu-Cho Tim Tung (7. Dan, Shihan) und er den Sohn von Yonezawa Sensei Hiromitsu als den neuen Soka des Daitoryu Aiki Jujutsu Bokuyokan.
August 2002 wurde durch den neuen Soke zum Bokuyokan 7. Dan graduiert und zum Shihan ernannt.
Januar 2004 wurde durch die Vermittlung von Nobuyoshi Tamura Sensei vom Aikikai Honbu zum 6. Dan graduiert.
Mai 2005    wurde durch Yonezawa Soke zum Bokuyokan 8. Dan graduiert.